Rat und Tat

Fragen und Antworten

Taubenfutter und Fütterung

Ein gutes Taubenfutter enthält eine Vielzahl von Saaten.

Fertige Futtermischungen enthalten z. B. Mais, Erbsen, Weizen, Gerste, Milo, Dari, Wicken, Hirse, Kardisaat, Sojabohnen, Hafer, Raps, Leinsaat, Linsen und Sonnenblumenkerne. Das Futter kann aber auch selbst gemischt oder mit Mais und Weizen gestreckt werden. Zusätzlich zum Futter sollte den Tauben stets frisches Wasser und Muschelgrit zur Verfügung stehen. Eine zusätzliche Vitamingabe kann sinnvoll sein.

Eine erwachsene Stadttaube benötigt ca. 35 g Futter pro Tag. Im Idealfall wird täglich gefüttert, da hierdurch die im Schlag lebenden Tauben das Futter direkt aufnehmen und dadurch die Gefahr sinkt, dass schlagfremde Tauben den Schlag nur als Futterquelle aufsuchen (was besonders bei zu geringer Schlagkapazität zu einer unerwünschten Konzentration von Tauben oder zu angrenzenden Bruten ausserhalb des Schlages führen kann). In der Praxis ist eine tägliche Fütterung bei einer größeren Anzahl von Schlägen kaum realisierbar. Wird z. B. zweimal die Woche gefüttert, muss darauf geachtet werden, dass sich in Schlagnähe keine wilden Randbruten bilden (ggf. mithilfe entsprechender Vergrämung).

Der Futterverbrauch sollte kontrolliert und, falls nötig, dem Bedarf entsprechend angepasst werden. Werden die Tiere, die im Schlag leben, beringt, kann leichter festgestellt werden, ob und wie viele schlagfremde Tauben den Taubenschlag aufsuchen. Zudem kann besser untersucht werden, ob und an welchen Orten der Stadt sich die beringten Tauben ausserhalb des Schlages aufhalten. Eine Beringung ist jedoch für den Erfolg des Konzeptes nicht unbedingt notwendig.

Es können auch Tauben, die ausserhalb von betreuten Schlägen leben, gefüttert werden, wenn auf ihre Reproduktion Einfluss genommen wird, z. B. durch betreute Brutplätze oder Sterilisation. Eine regelmässige Fütterung ausserhalb der Schläge sollte jedoch nur an ausgewählten Orten erfolgen, an denen eine Konzentration und ein längerer Aufenthalt der Tiere nicht zu einer Belästigung der Anwohner führt.

Sie haben ein verletztes Tier gefunden. Bitte bringen Sie es zu einer dieser Auffang- / Pflegestellen:

Kanton Aargau
Herr Urs Meyer, Weichlerweg 15, 4665 Oftringen, 062 798 00 71 / 079 568 95 03

Kanton Bern
Frau Verena Stauffer, Pfaffenried, 3765 Oberwil/Simmental, 033 783 17 38 / 079 361 01 48
Herr Hans-Ulrich Blatter, Ammereweg 4, 3114 Wichtrach, 031 781 06 73 / 079 764 81 42

Kanton Graubünden
Herr Dr. Christoph Meier, Unterdorfstrasse 13, 7208 Malans, 076 508 03 72
Frau Barbara Bichsel, Fajauna, 7226 Stels, 081 328 16 02
Herr Urban Conzett, Hauptstrasse 107, 7233 Jenaz, 081 332 12 56 / 079 302 55 26
Frau Regula Ticar, Gärbi 1, 7233 Jenaz, 079 223 73 08
Frau Uschi Schmid, Tälfsch, 7240 Küblis, 081 332 32 62
Frau Carla Wyssmann, Zizers bei Chur, 081 330 08 40 / 079 302 41 17

Kanton Luzern
Herr Hermann Schwab, Luthernweg 20, 6144 Zell, 041 988 18 37 / 079 647 72 70

Kanton Schaffhausen
Vogel- und Wildtierpflege Schaffhausen, Wiesengasse 11, 8222 Beringen, 077 414 78 24

Kanton Solothurn
Stadtvoliere Olten, 4600 Olten, 062 296 39 76 / 079 389 83 37

Kanton Thurgau
Herr Markus Geiger, Dorfstrasse 55, 9223 Halden, 071 642 35 48

Kanton Zürich
Voliere Gesellschaft Zürich, Mythenquai 1, 8002 Zürich, 044 201 05 36

Bitte wenden Sie sich an das Sekretariat, Frau Ruth Gerber:

sekretariat@stadttauben.ch